Mehr IT-Sicherheit für Digital Signage: Das industrielle Android-Betriebssystem von gekartel
Von Haus aus sind die Tablets und Monitore der gekartel AG mit einem industriellen Android-Betriebssystem ausgestattet. gekartel hat das Betriebssystem auf Androidbasis für die Hardware so entwickelt, dass alle unnötigen Google-Services ausgebaut sind und speziell vorinstallierte Googleanwendungen außen vor sind. Damit sind wirklich nur die nötigsten Komponenten enthalten, die es für einen Betrieb der Geräte und Anwendungen braucht. Im Vergleich zu Hardware aus dem Consumerbereich sind die Geräte so strenger gegen einen Zugriff von außen abgesichert und lassen keinen Datenabfluss wie etwa zu Google zu. Damit entsprechen die Geräte auch der DSGVO.
Darüber hinaus sind bei Consumerprodukten inzwischen viele geheime Gesten oder Kombinationen bekannt, um in die Untermenüs zu gelangen und die Geräte etwa zum Surfen im Internet zu nutzen.
Warum gekartel ein eigenes auf Android basiertes Betriebssystem entwickelt hat: Weniger Angriffsfläche, mehr Kontrolle
Unsere Digital Signage Systeme sind auf den professionellen Einsatzzweck ausgelegt und nicht mit herkömmlichen Consumer-Geräten vergleichbar. Das Weglassen der “Google-Services” verhindert, dass Google unangekündige Updates willkürlich auf das Gerät ausspielen kann und dadurch Inkompatibilitäten und Instabilitäten der installierten Anwendungen entstehen.
Die standardmäßigen Betriebsoberflächen Android oder iOS kommen direkt von den Herstellern und können nicht individuell für Projekte und kundenspezifische Anwendungen angepasst werden. Von Werk sind bereits zahlreiche Anwendungen vorinstalliert, die zum Teil den strengen Datenschutzauflagen für die Unternehmens- und IT-Sicherheit nicht entsprechen. Oftmals werden unkontrollierbare Software-Updates seitens der Hersteller gestartet, die in den meisten Fällen zu Instabilitäten und einer nicht mehr funktionierenden Anwendung führen können. Auch eingebundene Peripherie wie etwa Scanner oder Drucker können durch ein Update außer Betrieb gesetzt werden, da diese nicht für spezielle Anwendungen getestet werden. Teure Serviceeinsätze vor Ort zur Behebung des Problems sind oftmals die Folge.
Kontrollierte Wartung: Bei gekartel werden hingegen erst nach Testung der neuen Systemkomponenten oder Apps diese nach Abstimmung des Datums, der Uhrzeit und nach dem offiziellem OK durch den Kunden auf den Geräten eingespielt.
Stabilität im Dauerbetrieb: Auch bietet Android Vorteile im professionellen Displaybetrieb – beispielsweise beim Wiederanlauf nach einer unerwarteten Stromunterbrechung. Das kann Ausfallzeiten und kostspielige Serviceeinsätze reduzieren.
Gehärtetes Betriebssystem: Darüber hinaus ist das Betriebssystem von gekartel ein gehärtetes System. Das heißt, das System ist manipulationssicher und von außen kann nicht auf das System zugegriffen werden.
Warum wir diesen Ansatz verfolgen?
Ein sicheres, professionelles Digital-Signage-System besteht aus mehr als robuster Hardware und einer zuverlässigen Software. Entscheidend ist auch das Betriebssystem, auf dem die gesamte Lösung aufbaut. Ein gezielt angepasstes, industrielles Android-System schafft die Voraussetzungen, unnötige Komponenten zu reduzieren, die Kontrolle über das System zu verbessern und potenzielle Angriffsflächen zu minimieren.
Mit unserem Industrial-Android-Ansatz verfolgt die gekartel AG genau dieses Ziel: mehr Kontrolle, weniger unnötige Systemkomponenten und eine solide Grundlage für den sicheren sowie zuverlässigen Langzeitbetrieb professioneller Displays. Ergänzt durch ein durchdachtes Wartungs- und Updatekonzept entsteht eine Lösung, die nicht nur heute, sondern auch langfristig den Anforderungen professioneller IT-Umgebungen gerecht werden soll.
Für gekartel ist Android für professionelle Digital-Signage-Systeme die erste Wahl. Zum einen ist es das stabilere Betriebssystem als Windows: nach spontanen Stromausfällen oder hartem Ausschalten, ohne das übliche Herunterfahren, startet das Betriebssystem wieder ohne Probleme. Das bringt mehr Arbeitsruhe im Feld und hat weniger Service-Außeneinsätze zur Folge.
Zum anderen ist die Contentpflege und Wartung denkbar einfach über einen normalen Arbeits-Windows-PC über den Browser möglich.