Jeder dritte Brand durch Elektrizität ausgelöst
Das Allianz Risk Barometer 2025 zeigt, dass Betriebsunterbrechungen aufgrund von Bränden weiterhin zu den größten Geschäftsrisiken zählen. Nach Angaben des Instituts für Schadenverhütung und Schadenforschung der öffentlichen Versicherer (IFS) wird jeder dritte Brand durch Elektrizität ausgelöst. Die Folgen sind oft gravierend: Nur rund ein Drittel der betroffenen Unternehmen übersteht einen größeren Brand dauerhaft – etwa zwei Drittel müssen innerhalb von drei Jahren Insolvenz anmelden.
Versicherer schauen genau hin
Versicherungen bewerten Gebäude und technische Anlagen grundsätzlich nach ihrem Risiko. Moderne Medientechnik bringt dabei neue Gefahrenquellen mit sich:
- Dauerbetrieb von Displays und Systemen
- Wärmeentwicklung in geschlossenen Systemen
- Installation in Flucht- und Rettungswegen
Die Folge: Erhöhte Brandlasten und potenzielle Zündquellen, die im Schadensfall erhebliche Auswirkungen haben können.
Versicherer erwarten daher zunehmend nachweisbare Schutzmaßnahmen direkt im Gerät.
Geräteintegrierter Brandschutz schließt Sicherheitslücke
„Geräteintegrierter Brandschutz schließt eine entscheidende Sicherheitslücke: Er greift dort ein, wo Brände häufig entstehen – im Inneren von elektrischen Geräten und Anlagen – und kann somit größere Schäden und lange Ausfallzeiten verhindern“, erklärt Markus Fiebig – Vertriebsleiter Löschprodukte der JOB GmbH.
Um die Betriebskontinuität sicherzustellen, sind wirkungsvolle Brandschutzmaßnahmen heute unerlässlich – nicht nur für kritische Infrastrukturen wie Energie- und Gesundheitsversorgung oder Verkehrssysteme, sondern ebenso für industrielle Produktionsbetriebe.
Als Innovationsführer auf diesem Gebiet hat JOB mehrere Systeme für den geräteintegrierten Brandschutz entwickelt. Die Automatische Miniatur-Feuerlösch-Einheit (AMFE) erkennt Brände beispielsweise in Schaltschränken frühzeitig und löscht sie automatisch. Mit der E-Bulb – dem kleinsten Feuerlöscher der Welt – bietet JOB zudem eine Lösung im Miniaturformat, die sich direkt in elektronische Komponenten integrieren lässt. Dadurch können Brände lokal, schnell und rückstandsfrei gelöscht werden – bevor größere Schäden entstehen.
Was bedeutet „geräteeintegrierter Brandschutz“?
Im Gegensatz zu klassischen Brandschutzmaßnahmen (z. B. Rauchmelder, Sprinkleranlagen, bauliche Abschottungen beziehungsweise Umhausungen) setzt der geräteeigene Brandschutz direkt an der Gefahrenquelle an.
Typische Elemente sind:
- automatische Abschaltsysteme bei Überhitzung
- integrierte Brandfrüherkennung innerhalb des Geräts
- Kapselung kritischer Komponenten
- Verwendung schwer entflammbarer Materialien
- aktive Löschsysteme im Gehäuse
Ziel ist es, Brände bereits im Entstehungsstadium zu verhindern oder unmittelbar zu begrenzen – noch bevor sie sich ausbreiten können.
Relevanz für Planung, Bau und Betrieb
Für Planer, Architekten, Betreiber und Facility Manager ergeben sich daraus klare Konsequenzen:
1. Brandschutz beginnt bei der Geräteauswahl
Die Wahl der richtigen Medientechnik ist nicht mehr nur eine Frage von Funktionalität und Design – sondern auch von Sicherheit und Versicherbarkeit.
2. Nachrüstungen werden komplexer
Gerade in Bestandsgebäuden kann die Integration neuer Displays ohne geeignete Schutzmaßnahmen problematisch sein – insbesondere in Fluchtwegen.
3. Versicherungsanforderungen steigen
Fehlende oder unzureichende Brandschutzkonzepte können sich negativ auf:
- Versicherungsprämien
- Deckungsumfang
- Schadensregulierung
auswirken.
Besondere Bedeutung in sensiblen Bereichen (KRITIS & öffentliche Gebäude)
In kritischen Infrastrukturen (KRITIS), Behörden, Hochschulen und Krankenhäusern gelten besonders hohe Anforderungen. Hier spielen digitale Informationssysteme eine zentrale Rolle – gleichzeitig dürfen sie keine zusätzliche Gefährdung darstellen. Geräteeigener Brandschutz wird hier zunehmend zum entscheidenden Kriterium bei Ausschreibungen und Genehmigungen.
Fazit: Brandschutz muss integraler Bestandteil moderner Medientechnik sein
Die Botschaft der Versicherer ist eindeutig: Brandschutz darf nicht nachträglich ergänzt werden – er muss von Anfang an Bestandteil der eingesetzten Technik sein. Unternehmen und öffentliche Auftraggeber, die heute auf geräteeintegrierte Brandschutzlösungen setzen, profitieren mehrfach:
- höhere Sicherheit für Personen und Gebäude
- bessere Versicherbarkeit
- rechtssichere Planung
- zukunftssichere Investitionen
Über JOB:
Die JOB Gruppe mit Sitz in Ahrensburg ist ein international tätiges Unternehmen und einer der führenden Hersteller innovativer Brandschutzlösungen. Mit über 50 Jahren Erfahrung in der Entwicklung von Glasampullen und thermischen Auslösetechnologien liefert JOB weltweit Komponenten für Sprinkler und ist Innovator im geräteintegrierten Brandschutz.